Die Inflationsrate für Deutschland 2011

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Die Inflationsrate ist die Änderung des Verbraucherpreisindex und der wird vom statistischen Bundesamt ermittelt. Und zwar wird jeden Monat auf Basis der Güter des Warenkorbs die Preissteigerung in Deutschland genau bestimmt, was eine erhebliche Arbeit bedeutet, da Testkäufer im gesamten Bundesgebiet Waren in ausgewählten Geschäften einkaufen.

Die Inflation, wie die Inflationsrate im Volksmund kurz genannt wird ist eindeutig steigend. Für 2011 wird wieder ein Wert über zwei Prozent von den Fachleuten erwartet. Aktuelle Werte für die Inflation sind auf der Webseite des Statistischen Bundesamtes zu finden.

Die finanziellen Folgen einer steigenden Inflationsrate sind für den einzelnen Bürger abhängig von seinem individuellen Konsumverhalten. Preissteigerungen bei einzelnen Gütern machen sich im Geldbeutel natürlich nur bemerkbar wenn man sie auch kauft.

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Der anstieg der Energiepreise erhöht die Inflationsrate aktuell besonders

In den letzten Jahren waren vor allem die steigenden Energiepreise für die Geldentwertung verantwortlich, einen großen Teil des Durchschnittseinkommens wird für Benzin, Heizöl oder Strom ausgegeben, entsprechend stark fiel die „gefühlte“ Inflation“ aus. Eine hohe Inflation kann zu einem Sinken der Reallöhne führen, da die Arbeitnehmer für ihr Gehalt einen immer geringeren Gegenwert in Form von Gütern erhalten. In der Praxis erfolgt in Phasen der Geldentwertung häufig zeitversetzt ein Erhöhung der Löhne, um diese Entwicklung abzufangen.

Eine hohe Inflationsrate zehrt an der Rendite der kleinen Sparer, wenn sich die prozentuale Preissteigerung und die Guthabenverzinsung angleichen, wird ein Großteil ihrer Gewinne aufgefressen. So war es in 2010, denn die Zinsen, die es beispielsweise auf einem Tagesgeldkonto gab lagen bei durchschnittlich 1,3% – etwa genauso hoch wie die Inflationsrate. Da auch noch Steuern auf die gewonnenen Zinsen bezahlt werden müssen, verliert das Geld während des Anlagezeitraums buchstäblich seinen Wert. Aus diesem Grund kann es sinnvoll sein, dass Sparvermögen in Sachwerte wie Immobilien oder Edelmetalle zu investieren, wo ein realer physischer Gegenwert gegeben ist.

Je nachdem, wie sich die Finanzkrise weiter entwickelt und wie die Geldmenge erhöht wird um all die vielen Rettungsfonds dauernd aufzustocken, kann die Inflationsrate in Deutschland in 2012 und den folgenden Jahren durchaus über 5% betragen.

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